Die „Dijous Intercoolturals“ (zu Deutsch „intercoolturellen Donnerstage“) sind Veranstaltungen, die am Donnerstagabend in der “Baumann Bar” in Terrassa (nahe Barcelona) stattfinden.
Themen
Die Veranstaltungsthemen variieren von Woche zu Woche, aber stehen grundsätzlich unter dem Oberthema der Interkulturalität. Die Veranstaltungen werden von den internationalen Freiwilligen organisiert und durchgeführt.
Als Designer & Community Manager bei La Víbria Intercultural war ich für die Kommunikation und Content-Kreation der Veranstaltungen verantwortlich. 🌍 Dijous interculturals YouTube Playlist
Präsentationen über Länder und ihre Besonderheiten
Präsentationen über Bräuche und Traditionen
Kreative Workshops
Kommunikationskanäle
Die Kanäle werden von Mitarbeitern und den Freiwilligen von La Víbria Intercultural, verwaltet, moderiert und mit Inhalten gefüttert.
Instagram
Über den Instagram Account der Baumann Bar werden die Ankündigungen und Mitteilungen kommuniziert.
Auf Spotify und der Webseite von Radio Víbria werden verschiedene Podcasts und Diskussionen veröffentlicht, die sich mit interkulturellen wie lokalen Themen befassen.
Um ein neues App-Feature vorzustellen, soll ein klickbarer Prototyp erstellt werden.
Dieser Prototyp wird auf einer Messe Bestands- und Neukunden vorgestellt werden.
Der Prototyp ist mit Figma erstellt und präsentiert.
Funktion
Ab 1. Januar 2025 sind Stromanbieter verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten. Hier schwanken die Strompreise stündlich, entsprechend dem Großhandelspreis der Handelsbörse.
Durch das Zusammenspiel von Energiemarktpreisen und Smart-Meter-Auslesungen lassen sich Kostenanalysen erstellen. Der Endverbraucher kann so seinen Energieverbrauch anpassen, um weniger für seinen Strom zu zahlen.
Durch verschiedene Schnittstellen von Stadtwerken und Smart-Metern lassen sich Verbrauchsprofile der Nutzer erstellen.
Anhand dieser werden die Verbrauchsdaten in dem Widget angezeigt.
Anhand der Strompreise und dem Verbrauch kann die preisliche Effizienz des Energieverbrauches berechnet werden.
Der Nutzer bekommt diese Statistik, in einem eingefärbten Balkengrafen angezeigt.
Rot-Orange = Energieverbrauch bei hohen Strompreisen
Grün-Gelb = Energieverbrauch bei niedrigen Strompreisen
Durch die weitere Einbindung in Home Energy Management Systems (HEMS) ließen sich Smart Home Geräte, je nach Strompreiseffizienz, steuern.
Design
Die meisten Standard-Designkomponenten für andere Funktionen wurden bereits kreiert und implementiert. In dem Designprozess für diese Funktion hatte ich freie Hand und konnte neue Komponenten visuell entwickeln und bestehende Komponenten bearbeiten.
Darunter die:
Preisdarstellungen
Balkengrafen
Kostenanalysen
Resultat
Die Designkomponenten und die Funktionsstrukturen wurden in Zusammenarbeit mit dem Produktteam und anderen Stakeholdern iteriert und bis zum fertigen Prototypen finalisiert.
Der Prototyp wurde erfolgreich auf der E-world Messe vorgeführt und wird perspektivisch von den Entwicklern umgesetzt.
„onanco“ ist eine KI-gestützte Bildungs-App, die speziell für den Einsatz an Förderschulen mit hoher sprachlicher Diversität entwickelt wurde. Sie hilft Lehrkräften, physische Arbeitsmaterialien zu digitalisieren, und unterstützt Schüler:innen beim Lesen, Verstehen, Übersetzen und Aussprechen von Texten. Ziel war es, durch zugängliches Design und technologische Assistenz neue Wege der Integration im Klassenzimmer zu eröffnen.
Ausgangssituation
Immer mehr Schüler:innen in deutschen Schulen bringen unterschiedliche Muttersprachen mit. Lehrer:innen sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Lerninhalte zugänglich zu machen – trotz Sprachbarrieren und fehlender Ressourcen. Gleichzeitig fehlen digitale Werkzeuge, die Mehrsprachigkeit als Chance begreifen und sinnvoll in den Unterricht integrieren.
Hier setzt onanco an.
Zielsetzung
Das Ziel war es, ein digitales Tool zu entwickeln, das Lehrer:innen entlastet und Schüler:innen mit Migrationshintergrund durch individuelle Unterstützung beim Spracherwerb hilft – mit Fokus auf:
Der Designprozess orientierte sich an der Double Diamond Methode. In jeder Phase standen die konkreten Bedürfnisse der Nutzer:innen im Fokus – insbesondere von Schüler:innen in der zweiten und dritten Klasse sowie ihren Lehrkräften.
Discover: Interviews mit Lehrkräften und Recherchen zu bilingualem Unterricht
Define: Zielgruppenspezifikation, Personas und Customer Journeys
Das visuelle Konzept ist verspielt, klar strukturiert und durchdacht für Kinderhände. Die Figur „Tappy Tablet“ fungiert als freundlich geführter Guide durch die App. Farben, Typografie (Baloo 2 & Noto Sans) und ein einfaches Layout tragen zur Zugänglichkeit bei.
Logo & Bildmarke
Das Logo von onanco ist eine Kombination aus Wort- und Bildmarke. Der Name leitet sich vom Esperanto-Wort „Resonanco“ (Resonanz) ab – ein Symbol für Verständigung über Sprachgrenzen hinweg.
Die Bildmarke zeigt ein stilisiertes ASCII-Emoticon in einem Display-Rahmen, das an die Oberfläche eines Tablets erinnert. Diese visuelle Referenz verbindet das Technische mit dem Persönlichen – schlicht, sympathisch und wiedererkennbar.
Das Logo funktioniert flexibel in Farbe und Monochrom, als Vollversion oder Icon-only. Es wurde bewusst klar und spielerisch gestaltet, um sowohl Lehrer:innen als auch Schüler:innen anzusprechen.
Schrift
Baloo 2: Eine freundliche, runde Displayschrift mit spielerischem Charakter. Sie verleiht der App eine zugängliche, kindgerechte Anmutung – besonders in Überschriften und beim Maskottchen Tappy Tablet.
Noto Sans: Eine moderne Grotesk-Schrift mit breiter Sprachunterstützung. Sie sorgt für gute Lesbarkeit in längeren Texten und funktioniert auch in mehrsprachigen Interfaces zuverlässig – ideal für eine inklusive App wie onanco.
Namensgebung
Die Namensgebung der App „onanco“ leitet sich vom Esperanto-Wort „Resonanco“ ab, welches auf Deutsch „Resonanz“ bedeutet.
Die Entscheidung für diesen Namen ist symbolisch zu verstehen, da Esperanto als konstruierte internationale Hilfssprache entwickelt wurde, die auf die Förderung der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Muttersprachen abzielt.
Guide-Figur „Tappy Tablet”
Tappy Tablet ist das freundliche Gesicht der App onanco. Als Charakter begleitet Tappy die Nutzer:innen durch die Anwendung, erklärt Funktionen und motiviert zum Lernen.
Tappy verbindet Funktion mit Empathie – und macht Technologie im Bildungsalltag zugänglicher und menschlicher.
Learnings & Ausblick
Während der Entwicklung wurde klar: Gutes Design im Bildungsbereich braucht mehr als Ästhetik – es muss vermitteln, erleichtern, emotional ansprechen und Barrieren abbauen. Die Arbeit an onanco hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Technologie, Empathie und Gestaltung steckt.
Für die Zukunft ist denkbar:
Erweiterung auf andere Schulformen
Integration in bestehende Lernplattformen
Open-Source-Ansatz zur Weiterentwicklung im Bildungsbereich
Die Anwendung wurde schnell entwickelt, um Außendienstmitarbeitern ein schnelles Werkzeug zur ersten Raumhallanalyse an die Hand zu geben.
Bestehend aus einem einzigen Screen, lassen sich hier:
Bilder aus dem Raum hochladen,
die Raummaße eingeben,
eine Tonaufnahme aufnehmen,
per E-Mail an das Akustikbüro schicken.
Analyse
Die App erfüllt den kompletten Aufgabenumfang und ist fast zu einfach, um zu glauben, dass hier eine umfängliche Voranalyse eines Raumes durch das Akustikbüro angefertigt werden kann. Aus den Augen eines Design-Studenten gab es Raum für Verbesserungen, die die Komplexität der Raumanalyse gestalterisch besser darstellen.
Stichpunkt: „Never touch a running system but nothing stops you from sketching something new in Figma“.
Meine Idee
Die App besteht aus vielen grauen Flächen, wo viel Raum für visuelles Leben wäre.
Mit der Hilfe von LottieFiles gibt es die Möglichkeit viele Animationen in Designs ausprobieren und schnell neue Ideen in Prototypen zu entwickeln.
Die App kann funkeln, die Komponenten brauchten Farben und dieses Projekt war ein Ansatz um neue Gestaltungselemente auszuprobieren.
Anstatt nur diesen Screen einer Neugestaltung zu unterziehen, wurde der Prozess auf mehrere Screens verteilt (ich weiß. Über die Nutzertauglichkeit dessen lässt sich diskutieren).
Das Redesign lässt sich in den folgenden Punkten vergleichen:
Ausgangsversion
Bilder aus dem Raum hochladen
Maße des Raumes in cm angeben
Audioaufnahme eines „in die Hände Klatschens“ im Raum aufnehmen
Per Mail versenden
🎖️ fertig
Das Redesign
Ladebildschirm mit Logo
Startbildschirm
Maße des Raumes in cm angeben
Bilder aus dem Raum hochladen
Audioaufnahme eines „in die Hände Klatschens“ im Raum aufnehmen oder hochladen
eigene E-Mail-Adresse angeben
Notiz anfügen
Daten werden „hochgeladen“
🎖️ fertig
Ein paar mehr Schritte und ein paar zusätzlichen Screens geben der App mehr Raum, um mit unterschiedlichen Komponenten zu experimentieren.
Resultat
Angefangen in Adobe XD, in Figma nachgebaut und schließlich an ein paar Ecken weiter designt, hat dieses Projekt ein paar Iterationen erlebt. Das Design ist funktionsfähig, enthält mehr funkelnde Elemente und kleine Animationen.
Recherche für ein geeignetes Motiv für die Umsetzung einer Parallaxe Animation. Ein geeignetes Motiv beinhaltet einen klaren Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Zudem soll ein thematisch passendes Logo entworfen werden.
Angefangen mit der Freistellung der Personen im Vordergrund, dann die Erweiterung der freigewordenen Fläche auf dem Hügel. Als dann alle Objekte freigestellt und erweitert waren, wurde die Datei in After Effects importiert und perspektivisch in einem 3D-Raum verteilt. Dann wurde mit einer Kamera der Parallaxe Effekt erzielt. Um das Video in einer Schleife abspielen zu können, wurden die Elemente aus dem Logo wiederverwendet, um vom Ende auf den Anfang überleiten zu können.
Das Resultat:
Adobe After Effects ist ein vielseitiges Programm. Durch die Integration und das Arbeiten mit weiteren Programmen wie Illustrator und Photoshop werden einem verschiedene Pfade geboten, um so dieser Art umzusetzen.
Die Plakatkonzepte sind im Rahmen einer Aufgabe aus dem ersten Semester entstanden. Es war das Ziel, die gelernten Kreativmethoden in Form von Plakaten anzuwenden.
Das Projekt:
Nach einer Ideenfindungsphase wurden diese verschiedenen Motive konzipiert. Anschließend wurde Mini passende Automarke identifiziert und die Plakatkonzepte wurden umgesetzt.
Mini: Thrill in jeder KurveMini: Chic zu jedem StyleMini: Passt in jede (Zahn)Lücke.
Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit war es der Auftrag, eine neuartige, individuelle und ganzheitliche Print-Konzeption zu entwickeln.
Das Projekt:
Die Plakate
Durch die Verwendung einer morphologischen Matrix haben sich Brücken als Grundbaustein der Kampagne herauskristallisiert.
Die Brücken
Um neben den Plakaten etwas Physisches zu haben, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt, habe ich Modell Brücken in Berlin simuliert, die sinnbildlich vom „Osten“ in den „Westen“ führen. Passend zu der Leitbotschaft „Über Brücken gehen“ habe ich das Logo, die Plakate und die Renderings entworfen.
Brücke am Potsdamer Platz in BerlinKreuzung Ackerstraße & Bernauer Straße in Berlin
Das Resultat:
Ich bin mit dem resultierenden Kampagnenkonzept sehr zufrieden. Ich habe den Auftrag thematisch ausgeweitet, sodass neben den Plakaten auch eine Touristenattraktion entstanden ist. Diese hätte sich durch die etablierten und modernen Medien wie von selbst verbreitet.
Im Rahmen eines Klassenprojektes haben wir jeweils zu einem Monat ein passendes Gericht gestaltet und zu einem gemeinsamen „Klassen-Jahres Kochbuch“ zusammengefügt. Es sollten ein Titelbild, drei Making-of-Bilder und ein Profilbild in einer Bildsprache produziert werden.
Innenseite 1
Innenseite 2
Das Projekt:
Da August das Ende des Hochsommers markiert, gibt es viele Lebensmittel, die zur Verfügung stehen, um Gerichte zubereiten. In meinem Fall scharfe Tomatencreme Suppe. Die Idee hinter dem Bild ist ein klar strukturierter Bildaufbau mit dem Teller mit Suppe, rechts daneben ein glänzender Löffel mit dem klaren Reflex vom Streiflicht. Links neben dem Teller liegen in klarer aufgereihter Symmetrie ein paar der Zutaten. Die klare Aufreihung der Lebensmittel neben dem Teller bekommt der Betrachter auf den ersten Blick mitgeteilt, was er für dieses Gericht braucht. Das Endresultat soll ein stilistisches Bild sein, mit einem tiefschwarzen Hintergrund, mit „leuchtenden“ Objekten im Vordergrund.
Das Resultat:
In der Layout-Auswahl Phase hat mein Layout den 2. Platz belegt. Für die gestalterische Einheitlichkeit des Kochbuches wurde das Gesamtlayout vereinheitlicht, sodass mein Gesamtkonzept nur verändert realisiert werden konnte.
Der Auftrag war es, mit den Ressourcen aus einem bestehenden Bild, die Szene originalgetreu nachzustellen. Neben der Originaldarstellung, einem nachgestellten Aufbau, sollte auch eine Eigenkreation mit den selben Materialien entwickelt werden.
Das Projekt:
Bei einer „Rückwärtskonzeptionierung“ war es spannend zu sehen, welche kreativen Lösungen gefunden werden müssen, um so eine Nachstellung umzusetzen. Ein Bild, das bearbeitet wurde, nachzustellen, stellt einen vor Limitierungen, die allein mit dem Lichtaufbau nicht umzusetzen sind.
Der Unterschied zwischen den Bildern ist unverkennbar. Aber der Prozess der „Rückwärtkonzeptionierung“ hat eine eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeit geboten, die trotzdem Variationen zulässt.
In der Eigenkreation wurde die stärker Marke herausgestellt.